Sozialwissenschaftliche Fakultät
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Hinweise für AntragstellerInnen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Bitte beachten Sie die ausführlichen Hinweise (pdf) zur Antragstellung, bevor Sie mit einer Antragstellung beginnen.

Häufig gestellte Fragen

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind Angehörige der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der LMU München. Hierzu zählen alle Beschäftigten, sich in Betreuungsverhältnissen befindlichen Personen sowie Verfassende von Qualifizierungsarbeiten (HabilitandInnen, DoktorandInnen und Studierende). AntragstellerIn ist die/der Forschende, die/der das Forschungsvorhaben vor Ort hauptverantwortlich durchführt.

Wie wird ein Antrag gestellt?

Ein Antrag wird schriftlich gestellt. Das dazu vorgesehene Antragsformular wird ausgefüllt und unterschrieben mit den dazugehörigen Unterlagen bei der/dem Vorsitzenden der Ethikkommission eingereicht. Um die Arbeit der Kommission zu erleichtern und zu beschleunigen, reichen Sie den kompletten Antrag zusätzlich in digitaler Form (als PDF) per E-Mail ein.

Fast-Track oder reguläres Verfahren?

Die Begutachtung erfolgt in der Regel im Rahmen einer Sitzung der EK (reguläres Verfahren). In Ausnahmefällen - wenn nur minimale Risiken vorliegen (siehe Hinweise zu 10.1) - kann eine Prüfung auch in Form eines „Fast-Track“-Verfahrens vorgenommen werden. In diesem Fall wird der Antrag beschleunigt im Umlaufverfahren durch die Mitglieder der EK begutachtet.

Die AntragstellerIn nimmt eine erste Einschätzung der Einstufung in reguläres bzw. Fast-Track-Begutachtungsverfahren im Antragsformular (10.1) vor. Die Ethikkommission behält sich jedoch vor, zu beurteilen, ob ein Antrag tatsächlich im Rahmen eines Fast-Track-Verfahrens angemessen begutachtet werden kann. Die Einstufungen in reguläre Begutachtung oder Fast-Track-Verfahren sowie die Bewilligung oder Ablehnung von Anträgen orientieren sich am Einzelfall und erfolgen nicht automatisch.

Zeitplanung: Wann sollte ein Antrag gestellt werden?

Stellen Sie den Antrag rechtzeitig – vor Aufnahme der Forschungstätigkeiten – und beachten Sie die Bearbeitungszeiten: Für Begutachtungen im Fast-Track-Verfahren müssen mindestens 8 Wochen zwischen der Antragstellung und dem Zeitpunkt liegen, zu dem das Votum der Kommission vorliegen muss.
Prüfungen, welche nicht im Fast-Track-Verfahren behandelt werden können, werden in der regelmäßigen Sitzung der Ethikkommission beraten. Die Kommission tagt i.d.R. einmal pro Semester. Um sicher in der Sitzung behandelt werden zu können, muss der vollständige Antrag mindestens zwei Monate vor der Sitzung bei der Ethikkommission eingegangen sein.

Informieren Sie sich über den nächsten Sitzungstermin der Ethikkommission. Trotz vollständiger und gewissenhafter Antragstellung können in der Sitzung nicht immer alle Fragen geklärt werden. Planen Sie daher für die reguläre Begutachtung ausreichend Zeit ein (ca. 3-6 Monate). Der/die AntragstellerIn trägt die Verantwortung dafür, dass das Begutachtungsverfahren der Ethikkommission rechtzeitig initiiert wird.

Falls Sie ein Gutachten der Ethikkommission für ein laufendes Forschungsvorhaben einholen (z.B. da sich das Projekt in eine unvorhergesehene Richtung entwickelt), so bezieht sich das Votum der Ethikkommission nur auf die künftige Forschung. Eine nachträgliche Beurteilung bereits erfolgter Forschung ist nicht möglich.

Für welche Art von Forschungsvorhaben kann ein Antrag gestellt werden?

Grundsätzlich zulässig ist die Antragstellung für sozialwissenschaftliche, empirische Forschung, die von Mitgliedern der Fakultät durchgeführt wird. Für eine Antragstellung können externe Gründe (z.B. Anforderungen von Drittmittelgebern oder Fachzeitschriften) oder Gründe innerhalb des Forschungsprozesses (z.B. ethische Bedenken/Fragen der Forschenden) ausschlaggebend sein. Die Entscheidung, ob eine Ethikprüfung für ein Forschungsvorhaben beantragt wird, liegt bei dem/der AntragstellerIn.

Auf welcher Grundlage wird Ihr Antrag begutachtet?

Die Kommission legt ihrer Arbeit die gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz personenbezogener Daten vornehmlich nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und dem Bayerischen Datenschutzgesetz (BayDSG), die Bestimmungen zum Schutz der Persönlichkeitsrechte und des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 1 Abs. 1 i. V. m. Art. 2 Abs. 1 GG) sowie die jeweils geltenden Fassungen der Ethikkodizes und Empfehlungen der nationalen Fachverbände (Deutsche Gesellschaft für Soziologie, Berufsverband Deutscher Soziologinnen und Soziologen, Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft, Deutsche Gesellschaft für Politikwissenschaft) zugrunde. Die Mitglieder der Kommission üben die Aufgaben der Begutachtung nach bestem Wissen und Gewissen aus und ziehen bei Bedarf zusätzliche Expertise hinzu (siehe Geschäfts- und Verfahrensordnung der Ethikkommission der Sozialwissenschaftlichen Fakultät).