Sozialwissenschaftliche Fakultät
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LMU Mentoring

Die Ludwig-Maximilians-Universität München hat es sich zum Ziel gesetzt, herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen auf dem Weg ihrer Wissenschaftskarriere hin zu einer Professur zu unterstützen. Zu diesem Zweck wurde 2007 das LMUMentoring-Programm ins Leben gerufen. Seit 2017 liegt die Verwaltung und finanzielle Abwicklung des LMUMentoring-Programms in der Verantwortung der Fakultäten.

Ziel des LMUMentoring-Programms an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät ist die Förderung von Nachwuchswissenschaftler/innen mit Karriereziel Professur, die ein hohes Potenzial für wissenschaftliche Exzellenz aufweisen, aber aufgrund struktureller Benachteiligungen (z. B. im Zusammenhang mit Geschlecht, chronischer Erkrankung/Behinderung, Familien- und Pflegeverantwortung, Migrationshintergrund, bildungsfernem Familienhintergrund) einer Förderung bedürfen. Zusätzlich legt die Fakultät eine Frauenquote fest: Mindestens 75 Prozent der Mentees pro Förderphase sollen weiblich sein.

Eine Förderphase beträgt jeweils ein Jahr. Jede/r Mentee kann für insgesamt maximal zwei Förderphasen in das LMUMentoring-Programm aufgenommen werden. Die Mentees werden in jeder Förderphase u. a. gefördert durch:

  • Mentoringgespräche mit der Mentorin/dem Mentor,
  • Workshops und Trainings,
  • Reise-, Sach- und Hilfskraftmittel in Höhe von ca. 2500€ pro Mentee.

Bewerbung

Der Bewerbungsschluss für das LMUMentoring-Programm liegt jeweils Mitte November und das Programm startet jeweils zum 1. Januar eines jeden Jahres (nähere Infos zum Bewerbungstermin werden jeweils Anfang Oktober in der aktuellen Ausschreibung bekannt gegeben). Die Bewerbungsunterlagen sind in digitaler Form in einem PdF an das Dekanat (dekanat15@lmu.de) zu richten. Folgende Unterlagen müssen vorliegen:

  • Motivationsschreiben, aus dem hervorgeht, inwiefern die beantragte Förderung den Zielen der Ausschreibung entspricht,
  • Lebenslauf,
  • Publikationsliste,
  • Ggf. Aufstellung über eingeworbene Drittmittel, Auszeichnungen, usw.,
  • Beschreibung (ca. ½ Seite) des aktuellen Qualifikationsprojekts,
  • Name der Mentorin/des Mentors sowie eine formlose Bestätigung, dass die Mentorin/der Mentor einer Betreuung im Rahmen des Programms im Vorfeld zugestimmt hat,
  • Im Fall der Beantragung einer zweiten Förderphase, die Befürwortung der erneuten Bewerbung des Mentees durch die bisherige Mentorin/ den bisherigen Mentor.

Auswahlkriterien und Auswahlprozess

Gefördert werden pro Förderphase maximal 16 Mentees, davon sollen mindestens 75% weiblich sein. Antragsberechtigt sind Postdoktorand/innen mit Karriereziel Professur, die aufgrund von strukturellen Hürden im Wissenschaftssystem benachteiligt sind. Benachteiligungen können aufgrund bestimmter Merkmale, z. B. Geschlecht, chronische Erkrankung/Behinderung, Familien- und Pflegeverantwortung, Migrationshintergrund, bildungsferner Familienhintergrund gegeben sein.

Gibt es nach Bewerbungsschluss nicht genügend geeignete Postdoktorand/innen, kann das Programm zusätzlich für geeignete Doktorand/innen geöffnet werden. Antragsberechtigt sind nur Personen, die im bisherigen LMUMentoring-Programm (2007-2017) noch nicht gefördert wurden.

Die Dauer der Förderung beträgt zunächst ein Jahr. Die maximale Förderdauer pro Mentee wird auf zwei Jahre festgelegt. Bereits einmal geförderte Mentees können einmalig einen weiteren Förderantrag stellen, entweder direkt im Anschluss an die erste Förderung oder zu einem späteren Zeitpunkt.

Das Auswahlgremium, bestehend aus drei Professor/innen (je eine Vertreterin/ein Vertreter pro Institut) sowie der/des Frauenbeauftragten der Fakultät (in beratender Funktion), entscheidet in einem kompetitiven Aufnahmeverfahren, welche Nachwuchswissenschaftler/-innen als Mentees aufgenommen werden.

Mentor/innen

Mentor/innen können zunächst alle Professor/innen der Fakultät 15 sowie Nachwuchsgruppenleiter/innen o. ä. sein. Auf Wunsch der Mentees sind auch Mentorinnen/Mentoren außerhalb der Fakultät bzw. LMU möglich. Dies bedarf einer Begründung, zudem gehen Reisekosten von Mentor/in oder Mentee dann zulasten des betreffenden Mentee-Budgets. Die Mentees sprechen im Vorfeld der Bewerbung ihre/n Wunschmentor/in selbstständig an.

Konkrete Ausgestaltung des Förderprogramms

Zu Beginn des Programms gibt es eine Auftaktveranstaltung für alle Mentor/innen und Mentees, die über den Ablauf des Programms informiert und zum Kennenlernen dient. Darüber hinaus werden die Mentees ermuntert, innerhalb der Förderphase an Workshops zur Gendersensibilisierung (fakultätsübergreifend organisiert) teilzunehmen.

Die Mentees und der jeweiligen Mentorin/dem jeweiligen Mentor treffen sich nach Bedarf, jedoch mindestens einmal pro Semester – die Initiative für ein Treffen geht jeweils vom Mentee aus. Beim ersten Treffen wird eine Mentoring-Vereinbarung aufgesetzt, in deren Rahmen auch Zielvereinbarungen für die Förderphase beschlossen werden. Am Ende der Förderphase treffen sich Mentor/in und Mentee zur Abschlussevaluation dieser Zielvereinbarungen.

Kontakt

Ludwig-Maximilians-Universität München
Sozialwissenschaftliche Fakultät
Geschwister-Scholl-Platz 1, Zi. A 114
80539 München

Sekretariat: Frau Karin Haase
E-Mail: dekanat15@lmu.de