Sozialwissenschaftliche Fakultät
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Digitale (Post-)Demokratie? Politische Beteiligung in der e-democracy

Astrid Sigglow, M.A.

Digitale Demokratie - Kurs GSIKursbeschreibung: In der zeitgenössischen Politischen Theorie haben Untergangsthesen und Formwandeldiagnosen Konjunktur; mal erklingt ein pessimistischer Abgesang auf Beteiligungsmöglichkeiten in der Postdemokratie, mal sollen Modelle der e-democracy und des liquid feedback eine Erfrischungskur bieten. In dem politikwissenschaftlichen Kurs der Summer School untersuchen wir im Rückgriff auf demokratietheoretische Grundlagen, welche Chancen und Risiken die „digitale Revolution“ für Partizipation und Repräsentation in der gegenwärtigen Demokratie birgt. Können wir überhaupt von einer „digitalen Demokratie“ sprechen, und wenn ja, welchen Einfluss haben neue Medien auf bisher erprobte Verfahren politischer Entscheidungsfindung? Bei unserer Diskussion werden wir sowohl eine top-down Perspektive (wie nutzen Politiker neue Medien?) als auch eine bottom-up Perspektive (welche Partizipationschancen eröffnen sich für den einzelnen Bürger?) kritisch beleuchten. Schließlich fragen wir nach neuen Exklusionsmechanismen entlang des „digital divide“, sprach doch Angela Merkel im Sommer 2013 immer noch einigen Wählern – und Politologen – aus dem Herzen und nannte das Internet „Neuland für uns alle“.

Hinweise:

Anrechenbar im BA als: P7 Vertiefung Politische Theorie oder WP1 Spezialisierung Politische Theorie und Methoden

Eine Teilnahme aus Interesse ist im BA und MA selbstverständlich möglich, eine Teilnahmebestätigung wird ausgestellt. Dies gilt auch für externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Summer School, die die Summer School an ihrer Heimatuniversität anrechnen lassen wollen.

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